Eigentlich stellt MSK Industrie Service & Consulting aus dem niedersächsischen Bersenbrück Komponenten für die Automobilindustrie her. Doch als angesichts der Pandemie der Bedarf nach Atemschutzmasken rasant stieg, schwenkte die Firma um: MSK beteiligte sich an einer Ausschreibung des Bundesgesundheitsministeriums zur Herstellung von FFP2-Masken und bekam den Zuschlag.
Dass das Unternehmen so flexibel agieren kann, verdankt es auch einem Cobot. MSK nutzt schon länger einen UR5e, der nun auch bei der Maskenherstellung unterstützt. Zu diesem Zweck bestellte die Firma eine neue Maschine aus China, die das Material stanzt, prägt sowie die nötigen Verbindungselemente daran befestigt. Zusammen mit unserem zertifizierten Systemintegrator WS System richtete MSK den Roboterarm innerhalb kurzer Zeit so ein, dass er die fertigen Masken aus der Maschine entnimmt, dreht und im richtigen Winkel in eine Verpackungsmaschine einlegt.
Mithilfe des Cobots kann MSK die Produktionskapazitäten der Maschine voll ausschöpfen und rund um die Uhr produzieren. So stellt das Unternehmen etwa eine halbe Millionen Masken pro Woche her. Bis Ende des Jahres sollen es rund 18 Millionen Stück werden. Zudem schützt MSK seine Mitarbeiter und stellt zugleich sicher, dass die Produktion auch unter Einhaltung strenger Hygieneregeln stets gewährleistet ist. Angesichts der effizienten Umsetzung planen MSK und WS System, bald noch einen weiteren Cobot zu implementieren, der zusätzlich bei der Verpackung und Palettierung der Masken unterstützt.