Was ihm lieb und teuer ist, versieht der Mensch gerne mit Kosenamen: Haustiere, Autos – oder Roboter Modelle. Spitznamen wie „Fritzchen“, „James“ oder „Victoria“ geben Aufschluss über das Verhältnis von Mensch und Maschine in Zeiten der kollaborativen Robotik. Sie bilden die Basis einer kleinen Cobot-Typologie.
Wenn Sie Geschichten aus Entenhausen mögen, kennen Sie sicher Helferlein: Der Kleinstroboter aus Draht, Dichtungsringen und einer Glühbirne leistet Daniel Düsentrieb – Erfinder bahnbrechender Innovationen wie der Rückenkratzmaschine, dem Kobold-Kompensator oder dem butterlosen Butterbrot – seit 1956 unverzichtbare Dienste in seiner Werkstatt. Nicht nur Comic-Leser träumen von einem Gefährten, der sie wie das elf Zentimeter große Metallmännchen im Job unterstützt und ihnen bei anstrengenden, monotonen oder gefährlichen Aufgaben zur Seite steht.
In der Produktion ist der Einsatz verschiedener Robotermodelle schon seit Jahrzehnten Realität. Im Rahmen der kollaborativen Robotik kommen Mitarbeiter und Technik einander besonders nahe. Nicht selten ist hier der Kontakt zwischen Mensch und Maschine derart eng, dass Cobots, die den Beschäftigten in der Fertigung direkt zuarbeiten, als vollwertige Teammitglieder betrachtet werden.
Ihre Kosenamen illustrieren den Stellenwert der einarmigen Kollegen im Unternehmen. Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Analyse ausgewählter Cases unter dem Gesichtspunkt der Cobot-Namen lässt auf drei verschiedene Helfer-Typen schließen: