Montage-Aufgaben mit Robotern zu automatisieren bringt viele Vorteile: Unternehmen profitieren von effizienteren Prozessen und einer hohen Produktqualität, Mitarbeiter werden entlastet. Machen auch Sie Ihre Fertigung zukunftsfit und informieren Sie sich über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Cobots!

Montage-Aufgaben erfordern in der Regel viel Fingerspitzengefühl: Oft müssen filigrane Werkstücke millimetergenau positioniert werden. Dabei gilt es, den Kraftaufwand genau zu dosieren. Lange Zeit galten Prozesse an Montagelinien als schwierig zu automatisieren. Heute ändern Cobots das.
Kollaborierende Roboter (kurz: Cobots) eignen sich aus verschiedenen Gründen besonders gut, um Aufgaben wie das Schrauben oder Einpassen von Teilen zu automatisieren.
Mithilfe dieser Eigenschaften entlasten Cobots Werksmitarbeiter schnell und unkompliziert von eintönigen Aufgaben. Zugleich minimieren sie dadurch das Verletzungsrisiko und setzen Kapazitäten frei, die Ihre Mitarbeiter für anspruchsvollere Aufgaben nutzen können. So wirken Unternehmen zugleich dem Fachkräftemangel entgegen.
Cobots erledigen Montage-Aufgaben besonders schnell und zuverlässig. Dadurch steigern sie die Prozesseffizienz, reduzieren Ausschuss und lasten Maschinenkapazitäten optimal aus. Da Cobots so schnell einsetzbar sind, amortisiert sich ihre Anschaffung schon in sechs bis neun Monaten. So wird die Investition auch für kleinere Unternehmen erschwinglich.
Zwei Beispiele zeigen, wie unsere Cobots in der Montage unterstützen:
Die Albrecht Jung GmbH und Co. KG teilautomatisiert ihre Produktion mit acht unserer kollaborierenden Roboter. Der Mittelständler aus dem Sauerland hat sich auf Elektroinstallationstechnik spezialisiert. Um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, organisiert JUNG seine Produktion nach Lean-Prinzipien und setzt daher auf Automatisierung.
So unterstützt ein UR3 bei der Montage von Radios. Eine Werkerin legt ihm hier eine Leiterplatte bereit, welche er dann präzise schraubt. Eine optimale Aufgabe für den kleinen Tischroboter, der sich besonders für leichte Montage-Aufgaben eignet: Mit einem Gewicht von nur 11 kg kann er bis zu 3 kg heben und jedes Gelenk um 360° drehen, das Endgelenk sogar unbegrenzt.
Mitarbeiterin, Albrecht Jung GmbHFrüher musste ich die Schrauben per Hand befestigen. Das war oft eine Fummelei, denn sie sind recht klein – manchmal bin ich dabei abgerutscht. Die Arbeit ist für mich auch dank des UR3-Cobots sicherer geworden.
Durch den Einsatz der Cobots steigert JUNG seinen Durchsatz und entlastet die Mitarbeiter von anstrengenden Routineaufgaben – bei gleichbleibend hoher Qualität. So wird der Mittelständler seinen Ansprüchen an eine schlanke Produktion gerecht.
Auch der Autobauer Opel entlastet seine Mitarbeiter mit unseren Cobots. Ein Roboterarm vom Typ UR10 schraubt dort Klimakompressoren an Motorblöcke. Direkt neben den Mitarbeitern zieht er im Zwei-Minuten-Takt jeweils drei Schrauben auf exakt 22 Newtonmeter fest – das sind mehr als 1.200 Schrauben pro Tag.
Pro Stunde bearbeitet er so 30 Motoren von bis zu sieben unterschiedlichen Typen. Ein Signal von der Steuerung des Fließbandes teilt ihm mit, welchen Motortyp er gerade vor sich hat und wie er die Schrauben daran festziehen muss.

Ohne trennende Schutzzäune benötigt der Cobot nur 1 qm Platz und fügt sich so unkompliziert in die Produktionsumgebung ein. Im Zwei-Schichtbetrieb nimmt er den Mitarbeitern eine ermüdende Tätigkeit ab und schafft so Zeit für anspruchsvollere Aufgaben.
Steve Geinitz, Fertigungsingenieur bei Opel EisenachDurch den Cobot von Universal Robots befreien wir unsere Mitarbeiter an der Motorlinie von einer ergonomisch belastenden Tätigkeit.
In der Montage mit Cobots zu automatisieren, bringt also viele Vorteile:
