Robotiq demonstrierte in seinem CES‑2026‑Showcase, wie ein Digital Twin eine Palettierzelle in Echtzeit simuliert und Betreibern ermöglicht, Layouts, Bewegungsabläufe und Performance bereits in der Planungsphase zu validieren. Die vollständig fotorealistische Simulation lief parallel zur physischen Anlage, betrieben mit Robotiqs PAL‑Ready‑Palletizing‑Cell, Universal Robots’ UR20 Cobot und Siemens’ Digital Twin Composer Software.
Dieser digitale Ansatz liefert messbare Vorteile:
- Validierung vor Installation: Hersteller können Palettierlayouts testen, bevor die Anlage aufgebaut wird.
- Optimierte Bewegungsstrategien: Durch Analyse realer Daten, erfasst über Siemens Industrial Edge Hardware und gestreamt in den Insights Hub Copilot.
- Reduziertes Risiko beim Hochlauf: Virtuelle Inbetriebnahme und kontinuierliche Echtzeitoptimierung verkürzen die Integrationszeit.
Damit wird deutlich: Digital Twins sind heute ein entscheidendes Werkzeug, um Palettierprozesse in der Logistik effizienter, sicherer und skalierbarer zu gestalten.
Wenn Digital AI auf Physical AI trifft
Die Demonstration zeigte eindrucksvoll, wie Softwareintelligenz und Robotik enger verschmelzen: Universal Robots und Robotiq präsentierten zusammen mit Siemens ein vollständig integriertes System, das reale Palettieraufgaben – etwa das Stapeln von Snack‑ und Getränkekartons – durch digitale Analytik dynamisch optimiert.
Dieses Zusammenspiel führt zu „Physical AI“ – Robotersystemen, die:
- Produktionsvariabilität verstehen,
- Bewegungen intelligent planen,
- Aufgaben sicher in dynamischen Umgebungen ausführen.
Die Verbindung aus Digital Twins, kollaborativer Robotik und Industrie‑AI Herstellern hilft, schneller zu innovieren, Abläufe zu optimieren und neue Effizienspotenziale zu erschließen.
Warum Partnerschaften der Erfolgsfaktor für die Intralogistik sind
Starke Technologiepartnerschaften sind der Kern für zuverlässige, skalierbare und marktnahe Automatisierungslösungen.
1. Robotiq + Universal Robots – bewährte Automatisierung für reale Bedingungen
Robotiqs Lean‑Palletizing‑Ansatz macht End‑of‑Line‑Automatisierung planbar, wiederholbar und skalierbar. In Kombination mit Universal Robots’ UR20 entsteht ein System, das hohe Nutzlasten, große Reichweiten und die Bedienfreundlichkeit von Cobots vereint.
2. Siemens – die Brücke zwischen digital und physisch
Siemens liefert die digitale Infrastruktur, die aus einzelnen Komponenten ein datengesteuertes Gesamtsystem macht: Der Digital Twin Composer, Industrial Edge Hardware und der Insights Hub Copilot verbinden Simulation, Analyse und reale Prozessdaten in einem durchgängigen Workflow.
3. Skalierbarkeit durch einheitliche Ökosysteme
Hersteller profitieren von einheitlichen Tools, wiederholbaren Workflows und einer skalierbaren Architektur, die problemlos über mehrere Standorte hinweg funktioniert – ein entscheidender Vorteil für große Logistiknetzwerke.
Bedeutung für die Zukunft der Intralogistik
Für eine Branche, geprägt von Fachkräftemangel, steigenden Durchsatzanforderungen und hoher Variantenvielfalt, ist der Zusammenschluss dieser drei Player ein echtes Zukunftssignal.
Die Verbindung von Digital Twin, KI‑unterstützter Bewegungsplanung und intuitiv bedienbaren Cobots ermöglicht:
- schnellere Projektumsetzung durch virtuelle Planung,
- höhere Prozessstabilität durch Echtzeitdaten,
- bessere Skalierbarkeit,
- kürzere Amortisationszeiten, wie sowohl Siemens als auch Robotiq hervorheben.
Diese Entwicklungen markieren eine Zukunft, in der digitale Planung und physische Umsetzung nahtlos verschmelzen – und in der Partnerschaften entscheidend sind, um marktfähige, robuste und leistungsfähige Automatisierungslösungen für die Lagerlogistik zu entwickeln.
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