Ein Beispiel für eine solche Produktentwicklung stammt aus unseren UR Innovation Labs. Im vergangenen Jahr, 2022, befasste sich ein Entwicklerteam mit jenen Märkten, die besondere Anforderungen an die Sauberkeit von Cobots stellen. Etwa im Lebensmittel-, Pharma-, Elektronik- oder Medizinbereich, wo es häufig darum geht, dass der Roboterarm gründlich gereinigt werden muss.
Innerhalb von sechs Monaten entwickelte das Team im engen Austausch mit potenziellen Anwendern einen Konzeptroboter. Doch damit nicht genug. Um weiteres Feedback der Kunden einzusammeln, präsentierte das Team den Konzeptroboter auf zwei großen Automatisierungsmessen – der Automate in den USA und der Analytica in Deutschland. „Wir wollten unkompliziert und schnell Feedback von interessierten Nutzern erhalten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Dutzende Kunde tauschten sich mit uns aus. Und diese kamen nicht nur aus den Branchen, die wir ursprünglich fokussieren wollten. Einige davon hatten sehr konkrete Vorstellungen, was wir tun könnten, um den Einsatz von Cobots in ihrem Bereich möglich zu machen.“, berichtet Agerlin.
Der Ansatz spiegelt auch wider, was heute wichtiger denn je ist: Prozesse agil zu gestalten. Agerlin: „Wir müssen in der Lage sein, uns anzupassen und Pläne aufgrund von Daten und Feedback auch mal zu ändern. Bei der Entwicklung nach dem Wasserfallprinzip können wir Produkte und Updates entwickeln, die genau auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt sind.“