Nicht anders gestaltet sich die Entwicklung, blickt man hinter die Kulissen der Möbelindustrie und Textilproduktion Diese Branchen stehen derzeit unter besonders hohem Kostendruck. Hinzu kommen eine saisonale Nachfragesituation, wechselnde Kundengeschmäcker und Umweltschutzaspekte. In diesen Branchensegmenten nutzen in erster Linie kleinere und mittelständische Unternehmen kollaborierende Roboter. Solche Roboter sind in der Lage, Möbel und Stoffe flexibler und effizienter zu fertigen, als es Menschenhänden jemals möglich sein wird. Darüber hinaus sind Roboter unempfindlich gegen Staub, Lärm und chemische Lösungsmittel, die vor allem in der Holz- und Möbelindustrie auftreten, und schützen damit die Gesundheit von Mitarbeitern.
Doch auch in anderen vertikalen Branchen haben Roboter längst einen festen Platz gefunden. Beispiel Nahrungsmittelsegment: Dort, wo Lebensmittel hergestellt oder gelagert werden, herrscht häufig eine besonders heiße oder kalte Umgebungstemperatur. Wir Menschen reagieren darauf empfindlich. Mitunter führen extreme Temperaturen gar zu gesundheitlichen Belastungen. Cobots lässt das kalt. Aber auch die hygienischen Anforderungen tragen einen Teil dazu bei, dass Roboter mit Reinraum-Zulassung mehr und mehr auch in der Lebensmittelbranche einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das gilt vor allem im Zusammenhang mit Pick & Place und Verpackungsanwendungen.