Lieutenant Commander Data aus dem „Star Trek“-Universum ist die vielleicht bekannteste moderne Inkarnation einer künstlichen Lebensform. Das Herzstück des Androiden bildet sein positronisches Gehirn, welches ihn zu einem unverzichtbaren Teil der Sternenflotte macht. Denn es ist zu 60 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde fähig und besitzt eine Speicherkapazität von 800 Billiarden Bits – also 100.000.000 Gigabyte. Not bad!
Es sind vor allem die existenziellen Fragen des Menschseins, die auf humorvolle und doch tiefsinnige Art und Weise mit dem galaktischen Fanliebling verwoben werden. Während Data – als erster und einziger Androide der Sternenflotte – mit der USS Enterprise durch die Galaxis fliegt und an der Seite von Captain Jean-Luc Picard viele Abenteuer erlebt, wird er stets mit der menschlichen Gefühlswelt seiner Besatzungskollegen konfrontiert. Data ist aber nicht in der Lage, derartige Emotionen zu empfinden. Denn anfangs basiert das Ethikprogramm seines positronischen Gehirns auf lediglich zwei Parametern: Vernunft und Logik.
Es ist jedoch Datas’ größter Wunsch, menschlicher zu werden. Mit teilweise kindlicher Naivität verursacht der Androide, Gefühle wie Wut, Freude, Liebe und Hass zu verstehen und zu imitieren – Situationskomik garantiert.
Data: „Wenn mich meine visuelle Analyse nicht täuscht, bist Du mit Salia kompatibel. Natürlich könnte es einige diametrale Funktionen in den Zellmembranen geben, aber das ist …“
Wesley Crusher: „ Data, ich möchte Salia kennenlernen, nicht sezieren.“
Dem menschlichen Vorbild zu entsprechen – dieser Wunsch hat Data auch den Spitznamen „Galaktischer Pinocchio“ eingebracht. Auch der nächste Roboter in dieser Übersicht hat Berührungspunkte zu der berühmten Kinderbuchfigur.